Abschlusspräsentationen an der HTW Berlin
Die kritische Jury: Prof. Dr. Rutger Schlatmann und das BAIP-Team bewerten die Präsentationen der Studierenden © Samira Aden / BAIP
Die Studierenden sollten die Anwendung von BIPV am Gebäude ...
- identifizieren – und dabei Flächen analysen, Solarpotenziale ermitteln und mögliche geeignete Systeme vorstellen.
- baurechtlich klären – und dabei rechtliche Anforderungen an eine reale bauliche Umsetzung berücksichtigen. Was ist zur Genehmigung erforderlich?
- technisch dimensionieren – und dabei simulativ solare Energiepotentiale aufzeigen, diese bewerten und anhand des zugrunde liegenden Lastprofils ein optimiertes Konzept vorlegen. Ein besonderer Fokus liegt hier auf Verschattungsanalysen und dahingehend optimierter Verschaltung.
- wirtschaftlich dimensionieren – und dabei die notwendigen Randbedingungen für eine wirtschaftliche Anwendung aufzeigen und das vorgestellte Konzept einordnen.
- im Lebenszyklus vordenken – und dabei weitere relevante Aspekte im Rahmen von gesamtökologischem und betrieblichem Konzept berücksichtigen.
Schattenanalyse des Forschungscampus, Gruppe 4 © BAIP, HTW Berlin
Ästhetik oder Leistung? Kann ich auch beides gleichzeitig haben?
Einzelne Gruppen legten ihren Fokus auf ganz unterschiedliche Themen und Schwerpunkte, sodass nach mehren Monaten Bearbeitungszeit kaum ein Gebäude dem Anderen ähnelte. In den Abschlusspräsentationen, wo die Gruppen ihre Ergebisse für die 5 Kernaufgaben vorstellten, sahen wir ganz verschiedene Konzepte: Gebäude, eingepackt mit schwarzen Siliziummodulen, um höchstmögliche Energieerträge zu erzielen, oder auch Gebäude mit Grünfassaden, die aktiv weniger gut nutzbare Fassadenflächen "opferten", um dort eine kühlende Grüninstallation anzubringen. Hierbei ging es weniger darum, das "eine richtige Konzept" zu finden, sondern vielmehr um eine kreative Auseinandersetzung mit Gegebenheiten. Ein gutes Konzept muss gut begründet werden und was erklärt komplexe Sachverhalte besser als ein paar Bilder? Schaut euch hier gerne noch ein paar Impressionen der Projektarbeiten an.









